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> Kinder schützen...
Kinder schützen - aber ohne Führungszeugnisse!
Argumente für Leiterinnen und Leiter in der katholischen Jugendarbeit.
Die Fälle sexuellen Missbrauchs und sexualisierter Gewalt in Schulen und kirchlichen Einrichtungen haben zu einer Diskussion geführt, wie man solche Gewalttaten künftig
verhindern kann. Es werden leider auch völlig ungeeignete Mittel der Prävention vorgeschlagen.
Eines ist die verpflichtende Vorlage erweiterter Führungszeugnisse von Ehrenamtlichen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Also auch von allen in der katholischen Jugendarbeit und somit auch von Euch.
Viele Politikerinnen und Politiker und auch kirchliche Würdenträger denken: Wenn Ihr
Euch ein polizeiliches Führungszeugnis holt, bevor Ihr ins Ferienlager fahrt, wäre das
ein Garant dafür, dass niemand sich in irgendeiner Weise an Kindern oder Jugendlichen vergeht. Das ist völliger Unsinn, sagen wir – die katholischen Jugendverbände.
Gerade bei den anstehenden Ferienlagern wird Euch vielleicht mal jemand (Eltern,
Verantwortliche in Kommunen und Kirche oder der Presse) danach fragen. Deshalb gibt es vom BDKJ-Bundesvorstand eine Argumentationshilfe mit einem kurzen Überblick über die rechtliche Situation sowie über Fakten und Hintergründe.
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